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15.08.2012

Die Sommerpause ist vorbei! Ab sofort sind wir wieder für Euch da!

Der kleine, große Pizzatest

Mangiare al Mare ähhhh … Lago – Teil 4

7. September, 2012, 11:20 geschrieben von 

 

Wir erreichen das Rosso im Herzen Gmunds und haben damit die persönlich größte Hürde schon gleich zu Beginn gemeistert. Einfach war es nicht, das Restaurant zu finden. Auch wenn wir das, nachdem wir drin sind, schon gar nicht mehr nachvollziehen können.

Wir nehmen also Platz in der “Stube” und lassen uns die Karte geben. Die Anzahl der möglichen Pizzen überfordert uns wie üblich. Glücklicherweise weiß die Bedienung im Rosso Rat: „Heute besonders zu empfehlen ist die Pizza Italia. Büffelmozzarella mit ganz frischen Tomaten“.

Gut, dann also die Pizza Italia. Wir nutzten die Zeit, die die Zubereitung braucht um unsere Umgebung mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Der frisch renovierte Innenraum ist sehr gemütlich und in mediterranen Farben gehalten. Durch die nur geringe Größe des Lokals kann es jedoch sehr schnell auch ziemlich eng werden, weswegen eine Tischreservierung dringend zu empfehlen ist.

Durch die offene Bar, die gefühlt die eine Hälfte des Innenraums einnimmt und den darin in ständiger Betriebsamkeit agierenden Kellner hat man das seltsame aber nicht unangenehme Gefühl selbst Teil des Küchenteams zu sein. Gleichzeitig wird man immer wieder in ein Gespräch mit dem Besitzer verwickelt: Ob es schmeckt, ob wir zufrieden sind, ob man noch etwas braucht. Nicht aufdringlich, sondern aufmerksam.

 

Pizza, die begeistert

Die Pizza erreicht unseren Tisch und kann von Anfang an begeistern. Die frischen Zutaten in den italienischen Nationalfarben machen tatsächlich den Eindruck gerade erst gepflückt worden zu sein.

Der Boden ist am Rand knusprig, in der Mitte herrlich dünn. Allerdings immer noch so fest, dass einem nicht der ganze Belag auf die Schuhe fällt, sobald man das Stück in die Hand nehmen will.

Der Belag ist reichhaltig und füllt die Pizza zur Gänze aus. Darüber hinaus ist sie in jedem Fall groß genug und macht satt. Einziger negativer Punkt: die frischen Tomaten lassen den Teig mit der Zeit etwas durchsuppen. Damit wird das ganze nach und nach ein wenig labrigger. Schnell essen ist hier also von Vorteil.

Doch die gute Qualität hat auch ihren Preis. Die Margherita ist ab 5,60 Euro zu haben, die meisten anderen Pizzen bewegen sich preislich knapp unter der 10 Euro Grenze. Damit liegt das Rosso mit seinen Pizzen im oberen Preissegment.

 

Fazit

Eine ausgezeichnete Pizza, die durch luftigen, dünnen Boden und frische Zutaten begeistern kann. Auch die Atmosphäre ist familiär italienisch. Leichte Kritik gibt es nur für den wässernden Belag sowie das allgemein hohe Preisniveau. Ansonsten hat sich das Rosso aber hervorragend geschlagen und genießt die Empfehlung des Tegernseer Stimme Teams.

 

Was jetzt noch fehlt, ist die Bewertung auf der inoffiziellen „Pizzaskala“:


Ambiente: 4 von 5 Pizzen
Bedienung: 5 von 5 Pizzen
Boden: 5 von 5 Pizzen
Belag: 4 von 5 Pizzen
Preis: 3 von 5 Pizzen



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